Therapien

Ablauf einer ersten Einheit:

  • Einführendes Gespräch
  • Vorgeschichte des Pferdes
  • Problembeschreibung durch den Reiter
  • Betrachtung und Palpation (Abtasten) des gesamten Pferdekörpers auf Besonderheiten im Muskeltonus, im Wärme- und Energiehaushalt und auch bezüglich anderer Auffälligkeiten
  • Bewegungsanalyse an der Hand
  • Bewegungsanalyse an der Longe und ggf. unter dem Sattel
  • Kontrolle der Ausrüstung
  • Befundung und Behandlung der Muskulatur, Wirbelsäule und Gelenke
  • Weitere Übungen/ Hausaufgaben

Eine erste Behandlung dauert ca. 1/1,5 Stunden und kostet 135€ (ggf. plus 50ct Anfahrt)

 

Für genauere Informationen zu den einzelnen Behandlungtechniken einfach runterscrollen oder auf die einzelnen Menüpunkte unter dem Menüpunkt Behandlungen klicken

 

 


Physiotherapie

Die Physiotherapie ist das Bindeglied zwischen medizinischer Behandlung und sportlichem Training.

Ziel ist es den Bewegungsablauf des Pferdes zu optimieren, d.h. Belastungseinschränkungen, Beschwerden und Schmerzen zu beseitigen

 

Physiotherapie bedeutet:

  • Gymnastizierung
  • Muskelaufbau
  • Korrektur
  • Rehabilitation nach Verletzungspausen

 

Behandlungsmöglichkeiten:

  • Manuelle Therapie (Chiropraktik, Osteopathie)
  • Trainingtherapie (Arbeit am Kappzaum, Bewegungsübungen etc)
  • Schmerztherapie (Dry needling)
  • Massage
  • Kinesiotaping
  • Reiki

Gemeinsam besprechen wir, welche Behandlung und welche Trainingsformen für Ihr Pferd sinnvoll und durchführbar sind.

Eine Behandlung/Therapie kann nur dann von Erfolg sein, wenn das Training und die Trainingsbedingungen darauf abgestimmt sind.

 

Ein gut durchdachter und aufeinander aufbauener Trainingsplan ist zur Bewältigung sportlicher Herausforderungen zwingend notwendig. Nur wenn Therapie- und Trainingsplan aufeinander abgestimmt sind, können Kondition und Koordination sinnvoll aufgebaut werden.


Osteopathie

Die Osteopathie ist eine manuelle (durch Hände ausgeführte) Behandlungsmethode.

 

Sie sollte jedoch weniger als bloße Behandlungsmethode, sondern vielmehr als Philosophie, Wissenschaft und Kunst verstanden werden, bei der Körper, Geist und Seele eine untrennbare Einheit bilden.

Die Osteopathie geht vom ganzheitlichen Zusammenspiel des gesamten Körpers aus und gliedert sich in drei Teilen:

1. Parietale Osteopathie: Die Knochen und Gelenke, Muskeln und Faszien betreffend. Die parietale Osteopathie hat wiederum zwei Untergebiete:
a) die Strukturelle Osteopathie – hauptsächlich Mobilisation und Manipulation der Gelenke.
b) die Funktionelle Osteopathie – im Fokus steht die gestörte Funktion der Weichteile

2. Viszerale Osteopathie: Die inneren Organe betreffend

3. Craniosacrale Osteopathie: “Cranio” = von Schädel und “Sacral” = von Sakrum/Kreuzbein kommend, diese Therapie dient der Wiederherstelllung des Craniosacralen Rhythmus, der in allen Körperteilen fühlbar ist und sich von Atem – oder Herzrythmus unterscheidet.

Das Ziel der Osteopathie ist es die Selbstheilungskräfte anzuregen und den Körper in all seinen Strukturen zurück ins Gleichgewicht zu bringen, um das höchste Gut, die Gesundheit, zu erhalten.


Chiropraktik/Dorntherapie

Das Wort Chiropraktik setzt sich aus zwei griechischen Wörtern zusammen:
cheir = Hand und practos = anwenden, tun → chiropractic = mit der Hand anwenden.
Im Mittelpunkt der Chiropraktik steht die Wirbelsäule und die Auswirkungen einer  Störung dieser auf das Nervensystem und den Gesamtorganismus.

Die echte Chiropraktik hat nichts mit Kraft und großen Hebeln zu tun, wie es oft dargestellt wird. Es ist eine feine, präzise Technik, die korrekt eingesetzt ein wertvolles Werkzeug ist.
Ein blockierter Wirbel, der auf natürlichem Weg nicht mehr in seine ursprüngliche Position zurückgelangt, verursacht Steifheit, Muskelverspannungen und Bewegungseinschränkungen. Eine ganze Weile kann der Körper diese Störungen kompensieren, allerdings benötigt er hierfür sehr viel mehr Energie. Wenn er nicht mehr kompensieren kann, dann treten Symptome auf. Das Ziel der Chiropraktik ist mit sanften Impulsen diese Blockaden zu korrigieren, damit den Druck auf die Nerven zu beseitigen und den freien Fluss von Nervenimpulsen wiederherzustellen.


Dry Needling

Sieht aus wie Akupunktur, ist es aber nicht.

Beim DRY NEEDLING werden myofasziale Triggerpunkte (Schmerzpunkte im Muskel) mit einer Akupunkturnadel gestochen. Die dadurch entstehende reflektorische Muskelzuckung wirkt sich direkt auf den Stoffwechsel aus. Es kommt zu einer lokalen Mehrdurchblutung und der Hartspannstrang wird relativ isoliert gegenüber seiner Umgebung mobilisiert. Der Stich der Nadel in den Triggerpunkt führt zu einer Veränderung des chemischen Milieus innerhalb des Hartspannstranges und zu reflektorischen, schmerzregulativen Mechanismen.
Diese Art der Schmerztherapie ist sehr effektiv und ich nutze sie besonders gerne bei sehr schmerzhaften Arealen.
Die Akupunkturnadeln werden aufgrund ihrer Flexibilität genutzt- Schmerzhafte Muskel schließen sich manchmal derart fest um die Nadel, dass eine normale Nadel abbrechen könnte/würde, die feinen Akupunkturnadeln machen einiges an Verbiegungen mit.