Kurs- und Unterrichtsthemen

Reitunterricht | Sitzschulung | Hilfengebung

Gutes Reiten bedeutet eine feine Abstimmung von "sich um sich selbst kümmern" und "sich um das Pferd kümmern".

Sitzschulung ist unabhängig von der Reitweise und dem eigenen Anspruch, sie ist wichtiger Bestandteil um dem Pferd keinen Schaden zuzufügen und somit unabdingbar im liebevollen Umgang mit dem Partner Pferd.

Ich beschäftige mich seit über zehn Jahren mit der Anatomie und Biomechanik von Mensch und Pferd. Habe an diverse Seminaren und Fortbildungen teilgenommen, Vorlesungen und Vorträge gehört und unzählige Bücher gelesen. Ich bin ungefähr von Flensburg bis nach München gelaufen, während ich verschiedenste Personen (und deren unterschiedlichste Probleme, Ängste, Körperformen und Bewegungsgefühle) darin unterstützt habe zu fühlen, was unter ihnen passiert - was mit ihnen passiert.

Beim Unterrichten nutze ich mein Wissen über und meine Erfahrung mit Mensch und Pferd. Wenn angebracht ergänze ich mit Hilfmitteln, wie Kippelhocker, Pads, Bändern oder den Franklinrollen.


Anatomie & Massage | Anatomie, Sitz und Sattel

Dieses Seminar gibt es sowohl als Ganzes (4 Std) als auch in zwei Teilen (jeweils 2 Stunden)

 

Das gesamte Seminar liefert den theoretischen und praktischen Unterbau für ein entspanntes Pferd, den passenden Sattel und einen geschmeidigen Sitz: Es geht um das Skelett und die Muskulatur der Pferde, um Anatomie und Biomechanik von Mensch und Tier. Die Teilnehmer lernen den Pferdekörper besser kennen, tasten sich an Verspannungen und Blockaden heran und schärfen ihren Blick dafür, wie sich Pferde gerade fühlen. Fühlen ist dabei ein doppelt gutes Stichwort: Ich zeige euch im „Trockentraining“, wie Pferde ihre Reiter fühlen und welcher Sattel auf welchen Rücken und zu welcher Sitzfläche passt.

 

Anatomie und Massage

Die Teilnehmer lernen den Pferdekörper besser kennen, tasten sich an Verspannungen und Blockaden heran und schärfen ihren Blick dafür, wie sich Pferde gerade fühlen. Zunächst geht es um die Knochenpunkte, die uns anschließend bei der Massage als Orientierungspunkte dienen.

 

(Anatomie, )Sitz und Sattel

In diesem Teil es geht darum, welchen Einfluss der Sattel auf gutes Reiten hat, wie Pferde ihre Reiter fühlen und welcher Sattel auf welchen Rücken und zu welcher Sitzfläche passt.


Akupressur

Qi Fluss, Meridiane, Tingpunkte ... schon mal gehört? Lust mehr darüber zu hören?

Als Akupressur bezeichnet man die Massage bestimmter Punkte auf der Körperoberfläche. Sie basiert auf der Vorstellung, dass alle körperlichen Beschwerden auf die Störungen des Energieflusses im Körper zurückzuführen sind. Ist ein Energiekanal jedoch aufgrund eines physischen oder psychischen Ungleichgewichts blockiert, kann auch die Energie nicht mehr ungehindert fließen. Als Folge können Krankheiten entstehen.

Blockaden oder Störungen lassen sich durch Akupressur auffinden und lindern. Akupressur lindert Schmerzen in Muskeln und Sehnen und stellt den Energiefluß im Körper wieder her.


Longe, Kappzaum

In diesem Kurs geht es darum, wie man sein Pferd an der Longe nicht einfach nur bewegt, sondern mit Lust und Laune gymnastiziert, wie man dem Pferd die Longenarbeit schmackhaft macht und zur Vorbereitung auf das Reiten nutzen kann. Es geht um geeignetes Werkzeug (Kappzaum, Halsring…) Dehnung, Biegung, Konditionstraining und um den Spaß an gemeinsamer Bewegung. Nach der Vorstellung des Werkzeugs geht es um die Biomechanik, darum, wie man dem Pferd erklärt, sich erst im Genick stellen und dann auf einer Kreislinie biegen zu lassen.

Kursablauf
1. Einführung
Im ersten Teil zeige ich euch, wie ihr eurem (Schul)pferd ganz weich den Weg vom Geradeaus auf den Kreisbogen ebnet. In Theorie und Praxis geht es darum wo das Genick hingehört, wie ihr die Schulter des Pferdes positioniert und damit den ganzen Körper in die Längsbiegung führt.  

2. Stellung und Biegung mit Kappzaum und Longe
Im zweiten Kursteil übertragen wir die Erkenntnisse aus der Einführung von der Nähe auf die Distanz:  
Nun lernt ihr, wie man sein Pferd an der Longe nicht einfach nur bewegt, sondern mit Lust und Laune gymnastiziert. Es geht um geeignetes Werkzeug (Kappzaum, Halsring…) Dehnung, Biegung,
Konditionstraining und um den Spaß an gemeinsamer Bewegung.

3. Handarbeit am Kappzaum
Zum Finale des Tages rund um Kappzaumarbeit und Longieren bittet Laura Zwei- und Vierbeiner gemeinsam aufs Parkett: sie zeigt euch, welche Möglichkeiten die gymnastizierende Arbeit am Boden noch so bietet: von Übergängen und Tempounterschieden bis zu Seitengängen. Auf dass ihr mit euren Pferden über das Parkett schwebt.

 

Handarbeit | Bodenarbeit

Der Übergang von Bodenarbeit zu Arbeit an der Hand ist fließend. Es geht um Präzision, Verständnis und Vertrauen. Es ermöglicht Pferd und Mensch ein erweitertes Verständnis für die Hilfengebung, sowie Gymnastizierung, wenn Reiten nicht möglich ist.

 

Es besteht sowohl die Möglichkeit einer Einführung in die Arbeit am Boden/ an der Hand, als auch für Erfahrene Teilnehmer das Erarbeiten von Seitengängen etc.


Doppellonge | Langzügel

Die Arbeit an der Doppellonge und am Langzügel: Vorbereitung, Ergänzung, Alternative.

Für junge Pferde ist es eine tolle Möglichkeit der Vorbereitung aufs Reiten, für Reitpferde eine sinnvolle Ergänzung und für ältere und/oder unreitbare Pferde eine gute Beschäftigung für Kopf und Körper.

In meinem Unterricht ist es mir wichtig, dass die Teilnehmer ein Gefühl für die Werkzeuge und ein grundlegendes Verständnis bekommen. Darum beginnen meine Kurse mit Mensch zu Mensch Übungen und später an den Pferden wird gebisslos gearbeitet, damit alle Seiten entspannt lernen können.

In Theorie und Praxis geht es um die Einsatzmöglichkeiten als Ergänzung zum Reiten und zur Verfeinerung der Kommunikation vom Boden aus. Dazu kommen die verschiedenen Arten der Verschnallung sowie der Longenführung. Und wer bisher denkt, für zwei Longen mindestens eine Hand zu wenig zu haben, wird sich darin zunächst bestätigt sehen. Zunächst. Denn dann lernt er auch noch Bahnfiguren und Handwechsel.